Freising: 

Informationen zur Bibliothek
739 Gründung des Bistums Freising, Errichtung einer Domschule unter Bischof Arbeo (764-783), schon bald ein Skriptorium des Domstifts;
1732-1734 Errichtung des barocken Bibliothekssaales für die umfangreichen und wertvollen Sammlungen des Domkapitels; der Saal ist bemerkenswert durch die stützenlose Galerie und die eleganten Stuckaturen von Thomas Glasl, aber auch durch die vornehme Farbgebung Weiß und Gold, die sonst erst Jahrzehnte später vorkommt (s. Neustift / Nova Cella), sowie durch die Statue des antiken Gottes Apollo, die frei in der Mitte des Raumes steht.

1803 Übergang des Fürstbistums Freising an Bayern, Abtransport der Bibliotheksbestände (viele frühmittelalterl. Handschriften) nach München.
Im Lauf des 19. Jh. Wiederaufbau der Bibliothek in kirchlicher Trägerschaft, heute circa 285.000 Bände, darunter u.a. 3.560 Handschriften und 222 Wiegendrucke. In dem Saal werden u.a. sehenswerte Ausstellungen veranstaltet.

[Die Aufnahmen sind im Jahre 1999 während einer Exkursion mit Studierenden des Fachs Bibliothekswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin gemacht worden; im Jahre 2005 haben Studierende der HU die Dombibliothek Freising abermals besucht.]

Benker, Sigmund: Die Dombibliothek Freising. – In: Bibliotheksforum Bayern 18 (1990) H. 2, S. 189-195

Kontakt: Dombibliothek Freising, Domberg 40, D – 85354 Freising

Freising 01
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Betrachtet: 1971 Mal

Freising 02
Freising 02
Betrachtet: 3853 Mal

Freising 03
Freising 03
Betrachtet: 3868 Mal

Freising 04
Freising 04
Betrachtet: 1782 Mal

Freising 05
Freising 05
Betrachtet: 1884 Mal


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