Wiblingen 

Informationen zur Bibliothek
1093 Gründung des Klosters durch die Grafen von Kirchberg; Besiedlung durch Mönche aus dem Reformkloster Sankt Blasien (Hirsauer Reform).
Im 18. Jh. barocke Umgestaltung des Klosters unter Abt Modestus I Huber (reg. 1692-1729); 1737-1744 Errichtung und Ausstattung des Bibliothekssaales unter Abt Meinrad Hamberger (reg. 1730-1762); Bauleitung: Christian Wiedemann, Figuren: Dominikus Hermenegild Herberger, Deckengemälde: Franz Martin Kuen. - Mit Ottobeuren und Schussenried gehört Wiblingen zu den schönsten Barockbibliotheken Südwestdeutschlands.
Zur Zeit der Fertigstellung des barocken Saales besaß die Bibliothek mit circa 15.000 Bänden einen für jene Zeit ansehnlichen Bücherbestand.
1805/1806 Aufhebung des Klosters, Abtransport der Bücherbestände.

Heute ist Wiblingen ein Stadtteil von Ulm, der Bibliothekssaal, der im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann, Teil der Universität Ulm.

[Die Aufnahmen sind im Nachgang zu einer Exkursion gemacht worden, auf der Studierende der Bibliothekswissenschaft der Universität zu Köln im Jahre 1990 Wiblingen besucht hatten.]

May, Johannes: Die Bibliothek des Benediktinerklosters Wiblingen. - Ulm : Landratsamt Alb-Donau-Kreis, 2002. - 90 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt. - ISBN 3-9806664-7-6

Internet: www.kloster-wiblingen.de

Kontakt: Kommunikations- und Informationszentrum der Universität Ulm (kiz) / Abt. Literaturversorgung und Literaturverwaltung, Albert-Einstein-Allee 37, D - 89081 Ulm

Wiblingen01
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Betrachtet: 1435 Mal

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Betrachtet: 1395 Mal

Wiblingen03
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Betrachtet: 1810 Mal

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Betrachtet: 1812 Mal

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Betrachtet: 1394 Mal

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Betrachtet: 1378 Mal

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Betrachtet: 1423 Mal

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Betrachtet: 1434 Mal

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Betrachtet: 1425 Mal

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Betrachtet: 1485 Mal


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